: Englische Grammatik – Drei häufige Fehler von Muttersprachlern

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Die englische Grammatik hat durchaus ihre Tücken. Selbst Native Speakers tun sich manchmal schwer und machen Fehler. Einige davon sind besonders häufig und haben sich daher diesen Text verdient. Doch dabei sollte man natürlich nicht vergessen, dass es in jeder Sprache Schwierigkeiten gibt, über die selbst Muttersprachler stolpern. Über manche eben so oft, dass sich falsche Ausdrücke, Schreibweisen oder Aussprachen fast schon einbürgern und sich dadurch sehr hartnäckig halten. Hätten Sie gedacht, dass sich englische Muttersprachler mit den folgenden Struggles so schwer tun? Achten Sie doch einmal darauf, vor allem die folgenden häufigen Fehler selbst nicht zu machen.

Fehler in der Grammatik machen nicht vor Muttersprachlern halt

Die folgenden Fehler werden in der englischen Sprache am häufigsten gemacht. Können Sie es verstehen und tun sich auch damit schwer, seit Sie Englisch lernen oder sprechen? Seien Sie unbesorgt, auch Muttersprachler vertun sich hier. Dennoch könnte das ein Anreiz für Sie sein, eben diese Fehler selbst nicht zu machen und sich als wahrer Englisch-Profi zu beweisen.

Their, they’re oder there?

Der für Außenstehende vielleicht verständlichste Fehler liegt bei der scheinbar unmöglichen Unterscheidung von their, they’re und there. Die Aussprache dieser Wörter ist so ähnlich, dass es beim Sprechen gewiss nicht einmal auffällt, wenn Sie die falsche Vokabel verwenden – beim Schreiben allerdings schon. Der Unterschied ist immerhin groß.

  • their: ihr (Possessivpronomen von (3. Person Singular neutrum oder 2. Person Plural)
  • they’re: sie sind, Kurzform für they are
  • there: dort (verwendbar als Adverb, Adjektiv, Nomen, Pronomen und Interjektion – aber nichts anderes!)

Then und than

  • then: dann (bei zeitlichen Abfolgen)

Beispiel: First I need coffee, then we can start.
„Erst brauche ich einen Kaffee, dann können wir beginnen.“

  • than: als (bei Vergleichen)

Beispiele: better than expected, brighter than the sun

„besser als erwartet“, „heller als die Sonne“

Englische Grammatik: Me und I

It’s just me, myself and I – und die ewige Frage nach den korrekten Pronomen. Viele Muttersprachler haben Mühe, hier die richtige Wahl zu treffen. Letztendlich haben sich falsche Ausdrucksweisen schon längst in der Umgangssprache etabliert und durch die Verwendung im allgemeinen Sprachgebrauch erscheinen sie teilweise gar nicht mehr wie Fehler. Ein bekanntes Beispiel ist der richtige Einsatz von I und me für „ich“. I ist hier das Subjektpronomen, me das Objektpronomen. So weit so gut. Und wie verwendet man diese nun richtig? Me ist immer das Objekt in einem Satz und steht auch da, wenn der Satz weitere Objekte enthält.

  • „He understands me.“ – „Er versteht mich.“
  • „Please pass me the sugar on the table.“ – „Bitte reich mir den Zucker auf dem Tisch.”

Me ist also passiv beziehungsweise wirkt als Empfänger und steht daher im Englischen meist nicht vor dem Prädikat des Satzes. Als Kontrolle können Sie in einem Satz alle anderen Objekte weglassen und überprüfen, ob der Satz dann mit me noch Sinn ergäbe, oder ob dort ein I stehen muss.

I ist immer das Subjekt des Satzes und kann natürlich ebenso über den eben genannten Trick überprüft werden. I führt meist aktiv aus, worum es geht.

I am working.” – „Ich arbeite.”
„My friend and I went to the bar.” – „Mein Freund und ich gingen in die Bar.”

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