: Die wichtigsten Zeitformen im Englischen

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Bei den englischen Zeiten kann man schon einmal durcheinanderkommen. Schließlich müssen Sie nicht nur wissen, wann Tea Time ist. Um Verben in Zukunft in der richtigen Zeitform zu verwenden, sollten Sie sich einmal diese Übersicht ansehen und die wichtigsten Regeln verinnerlichen. Merken Sie sich die relevantesten Zeitformen und ihre häufigsten Verwendungen, werden Sie schon bald eine Routine entwickeln und vor dem Sprechen und Schreiben gar nicht lange nachdenken müssen. Vor allem Formulierungen und Phrasen, die man im Alltag oft braucht, kann man großartig auswendig lernen und für andere Sätze als Muster verwenden. Ersetzen Sie einfach die einzelnen Satzteile und bauen Sie neue Sätze auf dem Gerüst auf. Dann bleibt Ihnen nur noch zu lernen, wie die einzelnen Formen gebildet werden. Die Verwendung der Zeitformen im komprimierten Überblick.

Zeitform: Simple Present

Das Simple Present auf Englisch entspricht dem Präsens, also der einfachen Gegenwart im Deutschen. Sie kommt vor allem in folgenden Fällen zum Einsatz:

  • allgemeingültige Aussagen:

London is the capital of England. – London ist die Hauptstadt von England.

  • regelmäßige Wiederholungen:

I get up early every morning. – Ich stehe jeden Morgen früh auf.

  • bei feststehender Zukunft:

The sun goes down at 9pm. – Die Sonne geht um 9 Uhr unter.

Zeitform: Simple Past

Das Simple Past ist die einfache Vergangenheit. Für ihren Einsatz gibt es einige eindeutige Signalwörter, zum Beispiel: yesterday, last (year, week, …), in (2020), (one week) ago, first, then, after. Man verwendet sie:

  • bei abgeschlossenen Handlungen mit bekanntem Zeitpunkt:

I came home late last night. – Letzte Nacht kam ich spät nach Hause.

  • in der Vergangenheit regelmäßige Wiederholungen:

We swam a lot when we were kids. – Als Kinder sind wir oft geschwommen.

  • abgeschlossene aufeinander gefolgte Handlungen:

First we drove to the city, then had some coffee there, and after that we went to a restaurant. – Erst fuhren wir in die Stadt, dann tranken wir dort Kaffee und gingen danach in ein Restaurant.

Zeitform: Will-Future

Bei den beiden Zukunfts-Tempora tut sich sogar so mancher Muttersprachler schwer, wann man das Will-Future und wann das Going-to-Future verwendet. Das Will-Future drückt folgendes aus:

  • allgemeine Vorhersagen:

It will be cold in winter. – Im Winter wird es kalt sein.

  • ungewisse Vermutungen:

I hope I will pass the exam. – Ich hoffe, ich bestehe die Prüfung.

  • ein Versprechen oder ein Angebot:

I will love you forever. – Ich werde dich für immer lieben.

  • bei If-Satz Typ I steht will:

If the weather ist good, I will go outside. – Wenn das Wetter gut ist, werde ich rausgehen.

Zeitform: Going-to-Future

Im Gegensatz zum eher ungewissen Will-Future, das ohne eine gewisse Sicherheit auskommen muss, sagt das Going-to-Future Folgendes aus:

  • feste Absichten und konkrete Pläne:

I am going to have pizza for lunch. – Ich werde Pizza zum Mittagessen essen.

I am going to be a teacher. – Ich werde Lehrer werden.

  • wenn etwas ziemlich sicher oder zumindest höchstwahrscheinlich geschehen wird und es bereits Anzeichen dafür gibt:

Laura is going to have a baby. – Laura wird ein Kind bekommen.

Wie wäre es mit einer England-Reise, um Ihre neu erworbenen Sprachkenntnisse zu testen? Nutzen Sie bei Ihrer nächsten Buchung einen Secret-Escapes-Gutschein und sparen Sie auf traumhafte Unterkünfte.

 

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