: Mitarbeiter weiterbilden: Wie viel ist es wert?

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Dieser Grundsatz ist allgemein bekannt: Jedes Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Und da Ihr Unternehmen einerseits gut laufen und andererseits dabei stetig wachsen sollte, müssen auch Ihre Mitarbeiter immer weiterwachsen. In der Regel ist das auch in deren Sinne. So gewinnen beide Seiten und Sie binden Ihre Mitarbeiter noch stärker an sich, während diese zusätzlich motiviert werden. Durch betriebliche Personalentwicklung und lebenslanges Lernen können Sie Ihre Mitarbeiter qualifizieren, sodass Sie Ihre Aufgaben besser erledigen oder sogar neue übernehmen können. Warum ein Unternehmen regelmäßig seine Mitarbeiter weiterbilden sollte und welche Möglichkeiten sich Ihnen daraus bieten.

Warum sollten Sie Ihre Mitarbeiter weiterbilden?

Das Wichtigste in der Geschäftswelt von heute sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Die Märkte und Anforderungen ändern sich ständig. Wer mithalten will, muss rechtzeitig und schnell darauf reagieren. Schließlich schläft die Konkurrenz nicht. Doch nur mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern können Sie diese Herausforderungen meistern. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sollten Sie bestehende, bewährte Mitarbeiter weiter qualifizieren und auf deren Wissen und Fähigkeiten aufbauen. Natürlich will gut überlegt sein, welcher Mitarbeiter welche Weiterbildung bestreiten soll, schließlich ist eine solche immer auch mit Kosten verbunden. Stellen Sie also sicher, dass die Vorteile überwiegen. Diese sind zum Beispiel, dass qualifizierte Mitarbeiter flexibel und international einsetzbar sind, wenn sie zum Beispiel eine Fremdsprache lernen. Die Leistungen Ihrer Mitarbeiter verbessern sich und tragen aktiv zum Unternehmenserfolg bei, die Motivation der Mitarbeiter steigt und dadurch auch die Leistungsbereitschaft. Betriebliche Weiterbildung ist ein bewährtes Mittel bei Fachkräfte- und Führungskräftebedarf und ist ein entscheidender Aspekt im Wettbewerb.

Welche Weiterbildungen gibt es?

Die meisten Arbeitnehmer absolvieren zunächst eine Ausbildung oder ein Studium, bevor sie in einen Beruf einsteigen. Duale Ausbildungsgänge im eigenen Unternehmen verbinden Theorie und Praxis und bieten Ihnen die Möglichkeit, neue Fachkräfte optimal auszubilden und an Ihr Unternehmen anzupassen. Dank der praktischen Erfahrung, einer Vergütung und der Aussicht auf Übernahme, profitieren auch die Auszubildenden davon.

Ähnlich verhält es sich mit vielen Weiterbildungen, die folgen können. Eine beliebte Konstellation ist es nämlich, dass Sie als Arbeitgeber einem Mitarbeiter die Weiterbildung ermöglichen. Dieser bindet sich im Gegenzug für eine bestimmte Zeit an Ihr Unternehmen und bringt das Erlernte in seine Arbeit ein. Dabei leistet er also nicht nur bessere Arbeit sondern kann zusätzliche oder andere Aufgaben übernehmen. Gleichzeitig steigen seine Motivation und die emotionale Bindung an das Unternehmen. Welche Weiterbildungen Ihre Mitarbeiter absolvieren können, hängt von den individuellen Zielen, dem Beruf, der zur Verfügung stehenden Zeit, der Vorbildung des Mitarbeiters und einigen weiteren Faktoren ab. Es können zum Beispiel die folgenden Weiterbildungen in Frage kommen:

  • Besuche von Vorträgen, Messen und Tagungen
  • Lesen von Fachzeitschriften oder Fachliteratur
  • externe oder interne Seminare
  • Sprach- und Computerkurse
  • Weiterbildungsangebote der IHK und weiterer Stellen
  • selbstständige Weiterbildung zum Beispiel durch Recherche und empirische Anwendung von Programmen wie MS Excel oder PowerPoint

Zur Zeit finden viele Weiterbildungen online statt. Sollten Sie noch Ausstattung für Ihr Home-Office brauchen, versuchen Sie es doch mal bei Logitech und nutzen Sie unseren Gutschein.

Am Ende ist jede Weiterbildung ein Kompromiss aus den Zielen des Unternehmens und denen des Mitarbeiters. Wählen Sie für die richtigen Mitarbeiter die richtigen Weiterbildungsmaßnahmen, sind diese jedoch in aller Regel eine Investition, die sich nachhaltig für beide Seiten lohnt. Informieren Sie sich online oder vor Ort bei den Industrie- und Handelskammern oder dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

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