Drei Tipps, um italienische Vokabeln zu lernen

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Italienisch zu lernen, bedeutet natürlich zunächst, Vokabeln zu lernen. Erinnern Sie sich noch an die langen Vokabellisten im hinteren Teil Ihrer Schulbücher? Sie mussten sich regelmäßig möglichst viele Wörter davon einprägen und dann im Vokabeltest unter Beweis stellen, wie viele Ihnen im Gedächtnis geblieben sind. Früher oder später waren die meisten natürlich wieder vergessen. Wirklich verinnerlichen konnten Sie nur die Wörter und Phrasen, denen Sie in den Lernfeldern im Sprachunterricht häufig begegnet sind. Hören und verwenden Sie ein Wort oft und können es mit anderen bekannten Wörtern verknüpfen, stuft Ihr Gedächtnis es als relevant ein und fügt es auch langfristig Ihrem Wortschatz hinzu. Das sollte das Ziel sein, wenn Sie jetzt Italienisch lernen und Ihr Vokabular effizient aufbauen möchten. Mit diesen drei Tipps sollten Sie es unbedingt einmal versuchen.

1.     Regelmäßig kleinere Portionen lernen

Quälen Sie sich nicht mit ellenlangen Vokabellisten, die Sie unzerkaut runterschlucken. Portionieren Sie die Wörter stattdessen über einen gewissen Zeitraum hinweg. Sie lernen effizienter, wenn Sie sich täglich ein paar Minuten auf ein Wortfeld konzentrieren und dieses intensiv lernen, statt sich zu überfordern und zu riskieren, dass die Wörter gar nicht hängenbleiben. Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg. Üben Sie gelernte Wörter wieder und wieder, bis sie sich in Ihrem Langzeitgedächtnis verankern. Wenden Sie dabei die Lernmethoden an, die für Sie am besten funktionieren und Sie werden sich jede Woche von Lernerfolg zu Lernerfolg meistern.

2.     Lieber Wortfelder statt Wörter lernen

Alleinstehende Wörter zu lernen, fällt besonders schwer. Ohne Kontext kann das Gehirn eine einzelne Vokabel nirgendwo einordnen oder abspeichern. Statt sogenannter isolierter Wörter sollten Sie daher ganze Wortfelder lernen. Durch die Zugehörigkeit und die zusammenhängende Verwendung halten sich die Wörter auch langfristig in Ihrem Gedächtnis. Für assoziatives Vokabellernen eignen sich besonders Wortfelder, aus denen Sie zeitnah viele Wörter und Phrasen brauchen werden. Wenn Sie zum Beispiel eine Reise nach Italien planen, sollten Sie mit den Oberbegriffen Hotel oder Essen und Trinken beginnen und innerhalb der Wortfelder die Vokabeln im Zusammenhang lernen. So prägen Sie sich gleich auch Ihre korrekte Verwendung und ganze Sätze ein.

3.      Mit allen Sinnen lernen

Je mehr Sinne Sie beim Lernen anregen, desto intensiver verarbeitet Ihr Gehirn die neuen Informationen und speichert sie ab. Vokabeln können Sie also mit visuellen, auditiven oder taktilen Eindrücken kombinieren und so den Lerneffekt verstärken. Schreiben Sie die Wörter und Sätze auf Karteikarten oder in ein Vokabelheft und ergänzen Sie die Begriffe um Zeichnungen, Eselsbrücken oder erstellen Sie Mind Maps. Hören Sie italienische Lieder, sehen Sie sich italienische Serien mit Untertiteln an oder nutzen Sie interaktive Apps. Außerdem kann Ihnen auch die Post-it-Methode helfen: Heften Sie Post-its an Stellen in Ihrem Zuhause, auf die Sie häufig blicken, zum Beispiel an den Badezimmerspiegel oder die Innenseite der Haustür. Für das Wortfeld Zuhause können Sie auch Gegenstände mit Ihrer Bezeichnung bekleben. So merken Sie sich diese garantiert im Vorbeigehen. Mit den Tipps, die Ihnen am besten helfen, lernen Sie effizient Vokabeln und werden schon bald über Ihren italienischen Wortschatz staunen!

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