: Agile Leadership: Wer sich bewegt, kommt weiter

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Führung will gelernt sein – regelmäßig aufs Neue. Dabei werden Sie nicht nur von den eigenen Mitarbeitern täglich vor unvorhergesehene Handlungsbedarfe gestellt, sondern natürlich auch vom ganzen Markt, der sich ständig ändert. Manchmal sogar schneller, als manche sich anpassen können. Die Digitalisierung der Arbeitswelt brachte unlängst einen Begriff hervor, der die Herausforderungen sehr gut auf den Punkt bringt, denen sich Unternehmen stellen müssen: „VUCA“. Märkte sind zunehmend V wie volatil (volatile), U wie ungewiss (uncertain), C wie komplex (complex) und A wie mehrdeutig (ambigous). Wie Sie als Führungskraft mit Hilfe von Agile Leadership sich und Ihr Team durch jedes noch so unruhige Wasser manövrieren können, erfahren Sie hier.

Wie führt man agil?

Als Führungskraft müssen Sie längst kein Experte mehr für das Tagesgeschäft Ihres Teams sein und es bis ins kleinste Detail beherrschen. Sie müssen ein guter Leader sein, immerhin sind Sie zum Führen da. Sie müssen die richtigen Fragen stellen und zuhören, um mit den Antworten Ihrer Angestellten und Ihrer Kunden das ganze Team zum Erfolg zu führen. Agile Leadership erfordert neben der theoretischen Methodenkompetenz folgende persönliche Kompetenzen: Als Führungskraft sollten Sie anpassungsfähig sein. Beobachten Sie den Markt, reagieren Sie schnell auf Veränderungen und überprüfen Sie auch den Status Quo auf notwendige Revision von früheren Entscheidungen. Seien Sie außerdem visionär und behalten Sie stets das gemeinsame Ziel vor Augen – vor Ihren und vor denen Ihres Teams. Machen Sie Wissen nutzbar, unterstützen Sie Vernetzung und Austausch, fördern Sie das kollektive kreative Potenzial. Alles muss in Bewegung bleiben – auch Wissen und Ideen.

Was ist Agile Führung?

Agile Führung beginnt nicht beim Mitarbeiter, sondern schon bei der Führungskraft selbst. Bevor Sie nämlich Ihr Team entsprechend schulen, sollten Sie sich und Ihre Kompetenzen zunächst einmal selbst optimal organisieren. Agiles Arbeiten lebt von Flexibilität, spontanen Entscheidungen und individuellen Reaktionen auf verschiedene Ereignisse. Ebenso von zeitnahem Feedback sowohl zwischen Führungskraft und Teammitglied als auch vom Kunden. Eine Rückmeldung proaktiv einzuholen und zeitnah auf diese zu reagieren ist essentiell wichtig, um in Bewegung zu bleiben. Leben Sie dieses Mindset also auch vor. Wer jetzt die richtigen kleinen Schritte geht, wird auch zu den langfristigen Zielen gelangen.

Um sich zu verbessern, muss man oft dazulernen: Schaffen Sie also die Möglichkeit, dass Ihre Mitarbeiter sich informieren, weiterbilden und die Qualität Ihrer Arbeit mit allen nötigen Ressourcen ständig verbessern können, und nutzen Sie solche Möglichkeiten auch. Die IHK bietet eine Weiterbildung zur Fachkraft für agile Führung sogar als Online-Lehrgang inklusive IHK-Zertifikat an. Hier lernen Sie verschiedene Kompetenzen und die wichtigsten Grundlagen für Agile Leadership.

Auch mal die Perspektive wechseln

Agile Rollen, agile Strategien: Nur wer sich bewegt, kommt weiter. Betrachten Sie die Dinge hierfür auch einmal aus einer anderen Perspektive und zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, wie diese das ebenfalls tun können. Es wird Ihren Blick auf die Dinge buchstäblich erweitern und Ihre Anpassungsfähigkeit als Führungskraft, Team und ganzes Unternehmen stark verbessern. Märkte sind volatil und mehrdeutig, Entscheidungen müssen also durchaus auch einmal revidiert und Pläne geändert werden. Was kommt, ist ungewiss und komplex und die Sachkompetenz Ihres Teams sollte heute schon gut sein, um morgen neues Wissen darauf aufzubauen, ganz gleich ob es um zusätzliches Wissen oder ganz neue Erkenntnisse und Entwicklungen geht. Wer agil bleibt, wird langfristig mithalten. Denn was sich mit Sicherheit sagen lässt: Agile Leadership wird gewiss eine wichtige Führungsmethode bleiben.

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